Die Honeydays sind zurück! Im Frühjahr habe ich euch unter diesem Motto schon einige Honigprodukte vorgestellt. Heute geht es aber mal nicht um weitere Produkte sondern um den Star der ganzen Serie, nämlich den Honig selbst.
Ich freue mich sehr, dass mich Steffi zu diesem Thema heute mit einem Gastbeitrag unterstützt. Auf ihrem Blog HealthyHappySteffi schreibt sie über gesunde Ernährung und das auf eine sehr einfache und unkomplizierte Art und Weise. Für mich immer wieder eine tolle Inspirationsquelle.  Los geht´s mit ihrem Beitrag zum Thema Honig! 

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Als mich Gwen fragte, ob ich Lust habe, zu Ihrer Themenreihe HoneyDays einen Gastbeitrag über Honig beizusteuern war ich natürlich sofort dabei. Honig ist nämlich das perfekte Bindeglied zwischen einem Beauty- und einem Healthfood-Blog, da er nicht nur innerlich sondern auch äußerlich großartige Dienste leistet!

Also berichte ich Euch heute, wie Ihr von Honig auch profitieren könnt, wenn Ihr ihn Euch nicht als Inhaltsstoff in Shampoos in die Haare massiert sondern über’s Müsli gebt oder z.B. in Euren Tee rührt.

Zunächst einmal ganz grundsätzlich: Honig besteht ca. zu 80% aus Zucker (Fruchtzucker und Traubenzucker) und zu 20% aus Wasser. Er enthält nicht (wie man denken könnte) besonders viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, aber dafür umso mehr andere wertvolle Inhaltsstoffe wie z.B. Flavonoide, Antioxidantien und Enzyme, die u.a. antibiotisch (ohne, dass man dagegen resistent werden kann), desinfizierend, blutdrucksenkend, als Radikalfänger und Entzündungshemmer wirken. Deshalb hat schon Hippokrates Honig zur schnelleren Heilung auf Wunden geschmiert und bei Fieber verabreicht. Ein absolut wertvolles Lebensmittel also!!

Macht Euch aber bitte nicht zu viele Sorgen wegen des hohen Zuckergehalts, denn im Gegensatz zu Industriezucker gelangt der Zucker im Honig nicht so schnell ins Blut, sondern lässt den Blutzuckerspiegel langsam und stetig ansteigen, wodurch man länger satt bleibt und nicht sofort wieder Heißhunger auf die nächste Süßigkeit bekommt. Außerdem hat der Zucker im Honig eine wichtige Aufgabe, denn er entzieht Bakterien das Wasser, wodurch sie absterben. Auch deshalb ist Honig so toll bei Erkältungen oder Halsschmerzen! Außerdem wirkt sich die Kombination aus Zucker und Flavonoiden positiv auf Konzentration und Kondition aus.

Falls Ihr Zucker in Rezepten durch Honig ersetzen wollt, solltet Ihr wissen, dass Honig nicht dieselbe Süßkraft hat wie Zucker. Ihr müsst also etwas mehr davon benutzen.

Worauf Ihr unbedingt achten solltet: kauft guten Honig und erhitzt ihn nicht über 40°C! Das Problem ist nämlich, dass die heilsamen Stoffe im Honig bei höheren Temperaturen zerstört werden. Der billige Honig aus dem Supermarkt wird oft schon bei der Herstellung erhitzt, damit er nicht kristallisiert. Ihr solltet daher darauf achten, dass Ihr rohen, kaltgeschleuderten Honig, am besten mit dem DIB Siegel (Deutscher Imkerbund) kauft. Und rührt ihn erst dann in Euren Tee, wenn dieser abgekühlt (und trinkfertig) ist, dann bekommt Ihr die volle Breitseite an guten Inhaltsstoffen ab :-)

Zum Schluss noch eine kleine interessante Nebeninfo: Wusstet Ihr, dass die Bienen für Waldhonig nicht Blütennektar (wie beim Blütenhonig), sondern die Ausscheidungen von Blattläusen (genannt Honigtau) sammeln? Das macht den Honig kräftiger und verhilft ihm nochmal zu anderen Inhaltsstoffen. Gesund sind aber beide Sorten, also greift zu dem, der Euch besser schmeckt und tut Euch täglich mit einem EL des süßen, flüssigen Goldes etwas Gutes!

Ich hoffe, ich konnte Euch ein bisschen „aufschlauen“ und unterhalten :-)
Habt ein schönes Wochenende!
Eure Steffi

Mehr von Steffi auf ihrem Blog HealthyHappySteffi.com

4 Comments on [Honeydays] Gastbeitrag: Honig

  1. Jenny
    10. Oktober 2014 at 11:05:29 (4 Jahren ago)

    Ein toller Beitrag liebe Steffi!
    Ich möchte allerdings jetzt nicht weiter über die Ausscheidungen von Blattläusen nachdenken 😉 Aber gewusst hab ich es natürlich nicht!
    LG
    Jenny

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  2. moiren atropos
    22. Oktober 2014 at 20:55:06 (3 Jahren ago)

    Ich liebe Honig! Vor allem die Sorten, die nicht 08/15 sind und ich mag es total gern, wenn er anfängt auszukristallisieren.
    Eine Freundin bekommt von ihren Patienten häufig welchen aus eigener Produktion, das ist der Beste.

    Antworten
    • Gwenhwyfar
      22. Oktober 2014 at 22:03:21 (3 Jahren ago)

      Ja es gibt sooo leckere Honige. Ich habe hier einen mit Zimt den ich sehr sehr lecker finde. Vielleicht magst du ja auch bei der Honeydays Blogparade mitmachen? Ich würde mich sehr freuen!

      Antworten
  3. Mike
    29. Mai 2015 at 14:03:01 (3 Jahren ago)

    Wenn ich die Wahl habe zwischen normalem Zucker und Honig, dann nehme ich auch lieber den Honig. Ist eben doch etwas anderes und natürlicheres. Habe früher immer bei der Honigproduktion zugeschaut, weil mein Vater Hobby-Imker war und den Honig aus den Waben heraus-zentrifugiert hat. Allein schon der Geruch: Wahnsinn!

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