Eigentlich wollte ich in diesem Jahr schon viel öfter bei Claretti´s „Ich backs mir“ Blogparade mitmachen, aber geklappt hat es irgendwie noch nicht. Die Vorgabe war diesmal: Rührkuchen.
Zuerst hatte ich eine ziemlich ausgefallene Idee (ich hebe sie mir mal für später auf) und gestern suchte ich mir gerade die Zutaten für einen Zitronenkuchen zusammen, als mir die  Idee zu diesem Kokoskuchen kam.

kokoskuchen01bEinen kleinen Schönheitsfehler hat das ganze: Im klassischen Rührkuchen verwendet man in der Regel Eier. Mein Rezept ist aber vegan – ganz in der Tradition zum Rezept des haselnusigsten Nusskuchens. Nur eben hier mit voller Kokospower!

Zutaten

Hier angegeben für eine kleine  Gugelhupfform. Wenn ihr eine große Form machen möchtet bitte Mengen verdoppeln.

150 g Kokosraspeln (Ich habe 100g davon nochmal ein bisschen im Multiquick kleiner geshreddert) (ev 25g Kokosraspeln weniger)

  • 125g  Dinkelmehl Typ 630
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 1TL  Backpulver
  • ca. 250 ml Kokosmilch (flüssig)
  • Fett für die Form ich habe Kokosöl verwendet

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Anschliessend die Kokosmilch zugeben und verrühren. Die Kuchenform mit Kokosöl einfetten und Teig einfüllen. Kuchen bei  200° Grad Ober- und Unterhitze ca. 30min backen. Stäbchenprobe machen!
Den Kuchen habe ich diesmal nur ganz kurz in der Form stehen lassen und ihn dann direkt gestürzt. Er ist super aus der Form geflutscht, ich musste gar nichts gross mit dem Messer ablösen.

kokoskuchen02

Hinweise zur Kokosmilch

Ich habe eine Kokosmilch aus dem Tetrapack verwendet, diese ist komplett flüssig. Falls ihr Kokosmilch aus der Dose verwenden wollt, solltet ihr darauf achten, dass flüssige und feste Bestandteil homogen vermischt sind. Im Zweifelsfalls erst mit dem Pürierstab mischen und dann erst zum Teig dazugeben. Die von mir verwendete Kokosmilch hatte einen Fettgehalt von 18% und ist von der Konsistenz ähnlich wie flüssige Sahne.

kokoskuchen03

Glasur oder Topping

Auf eine Glasur habe ich diesmal verzichtet, obwohl ich mir gleich mehrere Varianten vorstellen könnte. Mit einer Schokoglasur hätten wir eine Art Bountykuchen – eine Zitronenglasur würde den sommerlichen Touch noch unterstreichen. Ich habe mich aber  entschieden einfach ein paar Beeren dazu zu servieren. Eigentlich stellte ich mir eine Beerensoße vor die vom Kuchen träufelt. Aber für den Fall dass ich da die Konsistenz nicht treffe wollte ich den Kuchen nicht verunstalten 😉 Stattdessen habe ich die Kuchenstücke auf einem Beerenspiegel (pürierte TK Beerenmischung) serviert.

Lecker war auch die einzelnen Stücke mit etwas Zitronensaft zu beträufeln. Ihr seht es sind noch ganz viele Variationen möglich. Leider kann ich euch keine mehr davon zeigen, da ich als ich in die Küche kam nur noch eine Mini Ecke vom Kuchen vorfand. Dem Mann hat es also auch geschmeckt.

Optimierung

Was ich das nächste Mal anders machen würde: weniger Kokosraspeln oder mehr Flüssigkeit verwenden. Man hatte beim essen schon das Gefühl dass man noch etwas „Feuchtigkeit“ braucht. Der Kuchen war zwar nicht trocken aber er hat gut Feuchtigkeit „angezogen“ wenn ihr versteht was ich meine.  Das beträufeln mit Zitronensaft war da gut – wahrscheinlich könnte man ihn auch ganz gut mit Sirup tränken.

Solltet ihr den Kuchen in irgendeiner Form nachbacken, so würde ich mich sehr über Feedback, Fotos oder Links freuen.

7 Comments on Ich backs mir – Der kokosnussigste Kokoskuchen

  1. Jenny
    1. Juli 2015 at 15:28:45 (2 Jahren ago)

    Gwen, der sieht MEGA lecker aus, was würde ich für so ein Stück jetzt geben!
    Liebe Grüße aus dem heißen Mainz nach Ffm

    Jenny

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  2. claretti
    5. Juli 2015 at 15:18:48 (2 Jahren ago)

    hahah… wunderbar.. „Man hatte das gefühl das der Kuchen noch etwas mehr Feuchtigkeit braucht“.. schön das Du mit dabei bist!
    Liebste Grüsse
    Claretti

    Antworten
  3. Dine
    5. Juli 2015 at 19:31:10 (2 Jahren ago)

    Das klingt so gut! ich liiiiebe Kokos in allen Varianten <3
    gerade hätte ich auch alle Zutaten da & wenn es nicht so ätzend warm wäre, würde ich den direkt backen 😀

    Antworten
  4. Dagmar
    7. Juli 2015 at 09:46:20 (2 Jahren ago)

    Uii, das sieht lecker aus und vegan backen macht mir gerade große Freude, weil der Mann keine Eier verträgt. Deshalb werde ich das Rezept aus jeden Fall nachbacken. Mit etwas geriebenem Apfel, damit er saftiger wird. Bis bald!

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  5. Jana
    8. Juli 2015 at 11:12:41 (2 Jahren ago)

    Das klingt ja traumhaft sommerlich – und ich habe tatsächlich alle Zutaten im Haus! Ich denke, ich werde ihn am Wochenende als Mini-Gugelhupfe (etwas größer als Muffins) nachbacken! Danke für das tolle Rezept!

    Liebe Grüße ♥

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  6. Lina
    8. Juli 2015 at 22:16:20 (2 Jahren ago)

    Boah, Kokoskuchen! Der sieht superlecker aus. Vielleicht backe ich den mal, wenn bei uns im Freundeskreis bald die ganzen Geburtstage losgehen. Danke für das ausführliche Rezept!

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  7. Creative-Pink
    14. Juli 2015 at 18:46:04 (2 Jahren ago)

    Der Kuchen sieht toll aus! Und das Rezept klingt sehr lecker, ich liebe Kokos.

    Antworten

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